Evangelisches Flüchtlingsnetzwerk Hannover-Garbsen-Seelze

Herzlich willkommen! Das Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover-Garbsen.Seelze ist ein Netzwerk des Evangelischen Stadtkirchenverbandes in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Hannover.

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Unsere Fortbildungen im 2. Halbjahr 2017 finden Sie unter "Fortbildungen" und im aktuellen Flyer!
Dokument: 11412_flyer_RZ.pdf (PDF)
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Abschlussveranstaltung des Projektes Ponte - Brücken in die Arbeitswelt

Nach zwei Jahren ist das Projekt Ponte - Brücken in die Arbeitswelt jetzt abgeschlossen.  Regine Kramarek, Bürgermeisterin der Stadt Hannover, Rainer Müller-Brandes, Diakoniepastor und Marlies Ahlers, Pastorin der Michaelis Kirchengemeinde sagen Danke für die geleistete Arbeit.
Maria Eggers, in den zwei Jahren verantwortlich für das Projekt, im Gespräch mit zwei Teilnehmenrn.

Bild: Thiele

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Das Ev. Flüchtlingsnetzwerk Hannover, Garbsen, Seelze, das Haus der Religonen und SOS Mediterranée waren mit einen Stand auf der Fête de la Musique in Hannover vertreten. Bei schönstem Sonnenschein gab es viele Besucherinnen und Besucher am Stand von Ulrike Thiele, Martin Beckmann und Till Rummenhohl. Auch der Freundeskreis Malawi war vertreten. Till Rummenhohl von SOS Mediterranée und Djenabou Diallo-Hartmann von Freundeskreis haben sich gut ausgetauscht.

Bild: Privat

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Im Rahmen der Kooperation mit dem evangelischen Flüchtlingsnetzwerk Hannover-Garbsen-Seelze lädt das Haus der Religionen interessierte Geflüchtete sowie Haupt- und Ehrenamtliche Helfer zu Führungen durch die Dauerausstellung „Religionen im Dialog“ ein.

 

Das Haus der Religionen stellt die Weltreligionen vor, wie sie hier und heute gelebt werden.

In unserer Ausstellung nehmen sechs Jugendliche aus Hannover die Besucher mit an die spirituellen Orte ihrer Religionsgemeinschaften. Die Ausstellung möchte Lust machen, diese Orte gelebter Religiosität, die religiöse Vielfalt in der Nachbarschaft und die Spuren von Religion im Alltag auch selbst zu entdecken

Im Haus der Religionen erleben Besucherinnen und Besucher die Weltreligionen hautnah. Anfassen und Ausprobieren sind hier ausdrücklich erlaubt. Den Gebetsschal und die Götterstatuen, die Räucherstäbchen und die Gebetsketten haben uns die Gemeinden selbst gestiftet. Denn diese Dinge spielen in ihrer religiösen Praxis eine wichtige Rolle.

Das Haus der Religionen ist ein neutraler Ort, der keiner Religion allein gehört. In diesem geschützten Rahmen ergeben sich Gespräche, die anderswo nicht möglich wären. Bei einer Führung im Haus der Religionen wird der Alltag der Weltreligionen in Stadt und Region lebendig. Besucherinnen und Besucher können eigene Erfahrungen einbringen und ihre Fragen ohne Scheu stellen



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Bild: Thiele

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Erschöpft aber glücklich komme ich von zwei Tagen Vortragstour in  Hannover zurück.
In insgesamt sechs Vorträgen konnte ich über 600 Schüler des  Geschwister-Scholl-Gymnasiums, des Johannes-Kepler-Gymnasiums und der  IGS Garbsen erreichen, eine Konfirmanden Gruppe der Kirchengemeinde  Hainholz informieren. Die abendlichen, öffentlichen Vorträge in  Hannover und Garbsen rundeten die beiden Tage ab. Ich bedanke mich bei  den interessierten Menschen für die ausführlichen Diskussionen, die  von Betroffenheit und Unmut zeugten. Ich bewundere das Interesse und  die Betroffenheit der jungen Menschen, nachdem sie gebannt den  Berichten über die fliehenden Menschen lauschten. Nach diesen zwei  Tagen weiß ich, dass schon ein 14-Jähriger die komplexen Problematiken  Afrikas und Europas verstehen -, und seine noch unverdorbene  Menschlichkeit entfachen kann. Das gibt Hoffnung.

Ein besonderer Dank geht an Frau Ulrike Thiele und Frau Rebekka Hinze vom  evangelischen Flüchtlingsnetzwerk, die diese Vortragsreihe für mich  organisiert und begleitet haben.
Till Rummenhohl

Bild: Hinze

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Sehr geehrte Damen und Herren,

man hätte eine Stecknadel fallen hören können, so gebannt lauschten die Schülerinnen und Schüler des 9. bis 11. Jahrgangs des Geschwister-Scholl-Gymnasiums heute in der 5./6. Stunde dem Vortrag Till Rummenhohls "Sterben für das Paradies" über die Flucht durch die Wüste und über das Mittelmeer ins scheinbar segensreiche Europa.

Was widerfährt den Menschen, die ihre Heimat Eritrea, Guinea, Ghana oder den Sudan verlassen? Die Durchquerung der Sahara ist die erste Hürde, die es zu nehmen gilt, die Schlepperbanden und Banditen in Libyen, die sich gegenseitig die Menschen auf Sklavenmärkten verkaufen und nicht selten zur anschließenden Flucht auf das Meer regelrecht treiben, sind nicht minder gefährlich. Till Rummenhohl hat die Wege einzelner Geflüchteter anahnd von Text- und Videomaterial zusammengetragen. Er liest aus deren Gedächtnisprotokollen und ist mit der Kamera dabei, wenn überfüllte Schlauchboote gesichtet und die Menschen behutsam an Bord der MS Aquarius gebracht werden, wo man sich um sie kümmert.

Die Schülerinnen und Schüler waren beeindruckt von Rummenhohls Berichten und zollten seinem Engagement mit lang anhaltendem Beifall Respekt. Auch nachdem es längst zum Schulschluss geläutet hatte, blieben noch eine Reihe von ihnen sitzen, stellten Fragen und diskutierten mit Rummenhohl und Politiklehrer Dirk Meibaum über die Situation für uns hier in Europa und für die Menschen, die in ihrer Heimat keine Perspektive haben.

Der Vortrag Rummenhohls heute im Geschwister-Scholl-Gymnasium ist der Auftag einer Reihe von Vorträgen in Garbsen, die vom Evangelischen Flüchtlingsnetzwerk Hannover Garbsen Seelze organisiert werden. Wer den Vortrag hören möchte und mit Rummenhohl anschließend ins Gespräch kommen möchte, ist für den morgigen Mittwochabend ab 19.30 Uhr in die Stadtbibliothek Garbsen eingeladen. Der Eintritt ist frei, die Plätze sind begrenzt. Der Einlass beginnt um 19.00 Uhr. Morgen früh steht Rummenhohl im Kepler-Gymnasium (8.00 Uhr) und in der IGS (11.40 Uhr) noch einmal vor Schülergruppen.

Mit freundlichen Grüßen
Rebekka Hinze

Bild: Hinze

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Till Rummenhohl war Gast auf dem Sommerfest der SPD Landtagfraktion und informierte Meta Janssen-Kucz (Landesvorsitzende der Grünen und Landtagsabgeordnete), Doris Schöder-Köpf (Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe und Landtagsabgeodnete) und Frauke Heiligenstadt (Kultusministerin und Landtagsabgeordnete) über seinen Einsatz mit der Aquarius auf dem Mittelmeer.

Bild: Thiele

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Und ein Foto mit Ministerpräsidenten Stephan Weil und Oberbürgermeister Stefan Schostok!

Bild: Thiele

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ALLES GUT.
Zwei Worte. Klare Aussage. Oder nicht? Das Verb fehlt, und mit dem Einsetzen ver-
schiedener Verben verändert sich plötzlich die auf den ersten Blick einfach Aussage: Alles ist gut.Oder: Alles wird gut. Oder: Alles war gut – und ist es jetzt nicht mehr?
ALLES GUT. Das ist auch der Titel eines besonderen, mehrfach ausgezeichneten Kinofilmes über zwei Kinder und ihre Familien, die bei Null anfangen..
Die Regisseurin Pia Lenz hat zwei Familien in Hamburg über ein Jahr lang mit ihrer Kamera begleitet. Produziert wurde der Film von Hauke Wendler und Carsten Rau, den Machern des Erfolgsfilms WILLKOMMEN AUF DEUTSCH, der einer der erfolgreichsten Dokumentarfilme des Jahres 2015 war. Am Beispiel der beiden Kinder und ihrer Familien erzählt ALLES GUT von den kleinen und den großen Hürden, die vor Geflüchteten liegen, wenn sie in Deutschland leben möchten. Der Film nähert
sich den entscheidenden Konflikten, die es zu lösen gilt, damit Integration funktionieren kann.

Im Anschluss an den Film fand eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von Marcus Buchholz (Journalist und Pastor)
zum Thema statt. Mit

▪ Dündar Kelloglu, Rechtsanwalt und Mitglied im Vorstand des Niedersächsischen Flüchtlingsrates
▪ Rainer Müller-Brandes, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Hannover und Diakoniepastor
▪ Dr. Andreas Schubert, Vorsitzender des Caritasverbandes Hannover e.V.

Bild: privat

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Fahrradprojekt mit den Sprintklassen

Die Schüler der Klasse FW 26a der Berufsbildenden Schule 14 in Hannover haben ein Projekt zum Thema Nachhaltigkeit an ihrer Schule geplant. Dabei verhalfen sie einer Flüchtlingsklasse zu mehr Mobilität in und um Hannover, indem sie den Flüchtlingen, gemeinsam mit freiwilligen Spendern und dem evangelischen Flüchtlingsnetzwerk der Diakonie Hannover, Fahrräder zur Verfügung gestellt und ihnen die deutschen Verkehrsregeln näher gebracht haben.

Hannover. Im Rahmen eines Schulprojektes, welches jedes Jahr in den zwölften Klassen der BBS 14 durchgeführt wird, haben sich 6 Schüler der Klasse FW 26a etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Nicht nur die Nachhaltigkeit stand im Vordergrund, sondern auch die Integration der Flüchtlingsschüler der BBS14. Denn Integration ist in der heutigen Zeit ein sehr wichtiges Thema unserer Gesellschaft. So entstand das Projekt „ Fahrradprojekt mit den Sprintklassen“. Die Schüler wollten es ermöglichen, dass jedem Schüler der Sprintklassen ein Fahrrad zur Verfügung steht und dass sie sich an der Schule integriert fühlen.

Die Projektgruppe hat sich darum gekümmert, Fahrräder zu organisieren, welche zum Teil gespendet und zum anderen Teil von der Diakonie Hannover ausgeliehen wurden. Das Ziel bestand darin, gemeinsam mit dem Fahrrad zum Maschsee zu fahren. Verpflegung durfte bei dem Ausflug natürlich auch nicht fehlen. Die finanziellen Mittel für die Lunchpakete wurden von der BBS 14 gestellt.

Doch dieses Event wäre ohne das evangelische Flüchtlingswerk der Diakonie Hannover wahrscheinlich kaum zu realisieren gewesen. Deswegen gilt besonderer Dank nicht nur den Spendern der Fahrräder und der BBS 14, sondern in erster Linie dem Flüchtlingsnetzwerk. Gemeinsam mit der Projektgruppe hat sich ein Team um Herrn Hahn von dem Flüchtlingsnetzwerk, bestehend aus freiwilligen Helfern an einem Samstag-Vormittag getroffen, um die Räder voll funktionsfähig und verkehrssicher zu machen.

Die dort vorhandenen Fachkenntnisse in Sachen Zweiradmechanik waren unerlässlich für die gesamte Durchführung der Fahrt zum Maschsee.

Zudem war Herr Hahn mit der mobilen Fahrradwerkstatt jederzeit erreichbar, um der Gruppe auf der Abschlussfahrt Hilfe zu leisten, falls ein Fahrrad eine Panne gehabt hätte.

Die Abschlussfahrt am Freitag, den 03. März 2017, war ein voller Erfolg.

Alles verlief reibungslos und sogar das Wetter spielte mit.

Einige Schüler der Flüchtlingsklassen konnten sich über ein neues Fahrrad freuen, welches ihnen im Nachhinein geschenkt wurde.





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Bild: Johannes Meyer

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